Stadt Rietberg löst Versprechen mit neuer Skateranlage ein

Endlich ist die Tür offen und der neue Skatepark am Torfweg in Rietberg darf von allen Skatern und Bikern genutzt werden. Nach dreimonatiger Bauzeit ist die Skateranlage nun fertig. Damit löst die Stadt ein schon vor Jahren gegebenes Versprechen ein. Offensichtlich warteten schon viele junge Leute darauf, denn der Skatepark wird bereits rege genutzt.

Sechs Skaterelemente sind auf der 400 Quadratmeter Betonfläche installiert, die den Skatern als ideales Betätigungsfeld dienen. Schon vor der offiziellen Freigabe kamen Skater aus Harsewinkel, Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück nach Rietberg, um „eine der besten Anlagen im Kreis“ zu testen. Sie sind begeistert von Quarterpipe mit Hip, Corner und Extension; von der Pyramide mit Ledge und Rail, wie die Elemente in der Skatersprache genannt werden.

Bürgermeister Andreas Sunder freut sich, dass Rietberg den jungen Skatern nun endlich einen neues Zuhause bieten kann. Der bisherige Skatepark hatte im Vorfeld der Landesgartenschau dem Rundtheater Cultura weichen müssen. Seitdem konnte den Jugendlichen nur eine provisorische Anlage auf einem abgesperrten Wendehammer Am Bahnhof als Ersatz angeboten werden.

Bund und Land übernehmen 70% der Kosten in Rietberg

Nur wenn sich alle an die Regeln halten, kann die Skateranlage über lange Zeit erfolgreich sein.

Nur wenn sich alle an die Regeln halten, kann die Skateranlage über lange Zeit erfolgreich sein.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir hier, gegenüber dem Freibad, einen idealen Standort gefunden haben“, ist sich Sunder sicher. Sunder betrachtet diese Anlage als weiteren Baustein in Sachen Familienfreundlichkeit. „Dieser „Spielplatz“ ergänzt unser bisheriges Angebot für ältere Kinder und Jugendliche.“ Letztlich hat die Skateranlage die Stadt rund 50.000 Euro gekostet. „Denn es ist uns gelungen, den Bau der Skateranlage aus Städtebaumitteln fördern zu lassen“, so Sunder zufrieden. Bund und Land übernehmen 70 Prozent der Baukosten.

Im Rahmen der Spielleitplanung hatten Jugendliche im Vorfeld ihre Ideen und Wünsche eingebracht, die sie jetzt hier verwirklicht sehen. In Kürze will sich der Bürgermeister bei einer schlichten Eröffnung ansehen, welche Tricks und Stunts man tatsächlich mit Skateboards und BMX-Rädern auf Rietbergs neuer Anlage machen kann.