Stadt Rietberg – 725-Jähriges mit großem Stadtbürgerfest

Große Feiern werfen ihre Schatten frühzeitig voraus: Ihr 725-jähriges Bestehen feiert die Stadt Rietberg im September mit einer großen Fete – mit allen Bürgern und für alle Bürger. „Insgesamt haben wir ein buntes Paket geschnürt, da ist für jeden etwas dabei“, verspricht Bürgermeister Andreas Sunder. Das bunte Programmfeuerwerk will er nicht nur für alle Rietberger zünden, sondern damit auch viele auswärtige Gäste begeistern. Die vielen Rietberger Vereine beteiligen sich dabei in Hülle und Fülle.

Einer der größten Anziehungspunkte wird am Festsonntag sicher wieder die längste Kaffeetafel in OWL sein, die sich über fast die gesamte Rathausstraße erstrecken wird. Das war schon beim letzten Stadtbürgerfest vor zehn Jahren eine gelungene Gemeinschaftsaktion. An sieben Stationen kümmern sich die sieben Schützenvereine der Stadt um Kaffee und Kuchen. Am Tag zuvor wird der Oldtimerkorso an gleicher Stelle viele neugierige Blicke auf sich ziehen. Nicht fehlen darf bei einem so großen Geburtstag eine echte Geburtstagstorte. Die wird Konditor Ferdi Reineke kreieren. Und weil ihm in Form und Größte keine Grenzen gesetzt sind, ist sicher mit einer außergewöhnlichen Überraschung zu rechnen. Bürgermeister Andreas Sunder hat die Ehre, die Torte anzuschneiden.

Zum Auftakt wird in der Cultura das festliche Oratorium »Die Schöpfung« von Joseph Haydn erklingen. Rund 120 Akteure aus allen Stadtteilen stellen unter der Leitung von Paul-Leo Leenen den Chor, die Solostimmen und das Orchester. Viele Mitmachangebote und ein abwechslungsreiches Kinder- und Musikprogramm sorgen dafür, dass an den drei Festtagen vom 12. bis 14. September garantiert keine Langeweile aufkommt. Damit das Jubiläum auch einen köstlichen Nachgeschmack hinterlässt, kreieren die Gastwirte einen »Rietberg-Teller«, den es in abgewandelter Form in vielen Lokalen geben wird.

Verbunden mit dem Stadtbürgerfest ist auch das beliebte Kneipenfestival »Hänky Pänky« mit Live-Musik in vielen Lokalen. Parallel findet die große Wirtschaftsschau an zwei Tagen auf dem Schützenplatz statt. Mit über 80 Ausstellern erfährt die Gewerbemesse schon jetzt einen überwältigenden Zuspruch bei den Unternehmen im Stadtgebiet. Verbindendes Element wird der Bauernmarkt auf der Rügenstraße sein, der fast doppelt so groß ist wie der vor wenigen Tagen im Gartenschaupark. Der Rieti-Zug wird als Shuttle zwischen der Wirtschaftsschau und dem historischen Stadtkern pendeln.

725Jahre_StadtRietbergAls Wiedererkennungssymbol hat die Stadt der 725-Jahr-Feier zusammen mit dem grafischen Betrieb Rehling auch als äußeres Zeichen optisch ein frisches Outfit verpasst. Das neue Jubiläumslogo zeigt die Zahl 725 und ist farblich angelehnt an das bisherige Stadtlogo mit der rot-/gelb- und hellblauen Blüte. »Blühendes Leben – historischer Kern« lautet der zugehörige Slogan, der die gelungene Verknüpfung von Alt und Neu in der Stadt Rietberg aufgreift.

„Spätestens seit der Landesgartenschau 2008 ist Rietberg auch außerhalb der Stadt in aller Munde. Den noch immer nicht abnehmenden Schwung der Begeisterung wollen wir aufgreifen, mit der bunten 725 an das großartige Ereignis erinnern und außerhalb der Stadt auf uns aufmerksam machen“, sagt Andreas Sunder und blickt optimistisch nach vorn. Neben den Bürgern Rietbergs erwartet er mehrere tausend Besucher aus den umliegenden Orten zur großen Jubiläumsfeier in der Stadt. Das neue Jubiläumslogo wird die Stadt nun vielfältig nutzen, um immer wieder auf das immer näher rückende Stadtbürgerfest vom 12. bis 14. September aufmerksam zu machen.

Ein großes Dankeschön richtet Sunder an all die fleißigen Helfer in der Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des Stadtjubiläums. Angefangen bei der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Rathausstraße bis hin zu vielen städtischen Gruppen und Vereinen, die sich ehrenamtlich einbringen. Über den aktuellen Stand des Programms hält die Arbeitsgruppe die städtischen Vereine regelmäßig auf dem Laufenden. Wer selbst noch eine Idee für einen Programmpunkt hat und sich einbringen möchte, darf sich gern melden bei Peter Milsch, Telefon (05244) 986 300.