Stadt organisiert Verkehrstraining für Flüchtlinge

Warum ist die Autobahn für Fahrräder verboten? Und wieso darf man nicht auf zwei Rädern über den Zebrastreifen rollen, sondern nur zu Fuß gehen? Fragen über Fragen, die jetzt im Rahmen eines Verkehrstrainings geklärt werden konnten. Das hatte die Abteilung Sicherheit, Ordnung und Straßenverkehr der Stadt Rietberg gemeinsam mit der Verkehrswacht Gütersloh organisiert. Die Zielgruppe: Radfahrende Flüchtlinge.

15 Erwachsene und vier Kinder hatten sich an der Grundschule Mastholte getroffen, um tief in die Straßenverkehrsordnung einzutauchen. Den Auftakt machte ein Theorieteil, Praxisübungen mit Fahrrädern auf dem Schulhof schlossen sich an. Die Mehrheit der Teilnehmer stammte aus Syrien. Obwohl besonders die Kinder sehr gut Deutsch sprachen, hatten die Organisatoren für einen ehrenamtlichen Übersetzer gesorgt, der sich auf Englisch und Arabisch verständigen kann.

Fazit des Nachmittags, den Pia Schönebeck und Lars Dames von der Ordnungsabteilung begleitet hatten: Das Radfahren klappt hervorragend, aber bei den Regeln im Straßenverkehr gibt es noch Erklärungsbedarf. Daher sind Stadtverwaltung und Verkehrswacht gern bereit, dieses Angebot (auch in anderen Stadtteilen) zu wiederholen. Als kleine Anerkennung hatte die Ordnungsabteilung nach dem Kursus Fahrradhelme an die Kinder verschenkt.

Bild: Sicher unterwegs – (von links) Pia Schönebeck (Stadt Rietberg), Teilnehmerin Fatima (10), Norbert Fischer (Verkehrswacht Gütersloh), die jungen Teilnehmer Abduleaehman (6) und Ibtessam (3), Lars Dames (Stadt Rietberg), Jürgen Peta (Verkehrswacht), Teilnehmer Almonzer (12) und Wolfgang Koch (Verkehrswacht).