Soldaten bedanken sich nach Hubschrauber-Notlandung

Als Mitte Juni ein Hubschrauber der Bundeswehr nahe der B 64 an der Theresienstraße auf Rietberger Gebiet notlanden musste, waren Feldjäger aus Augustdorf sofort zur Stelle. Sie erklärten das Areal rund um die Maschine, die auf dem Weg nach Baden-Württemberg war, zum militärischen Sperrgebiet und mussten es von samstagsabends bis montagsmorgens rund um die Uhr bewachen.

Dass sie bei diesem Einsatz von den Rietberger Bürgern so gut aufgenommen werden, damit hatten die Mitglieder der 5. Kompanie des Feldjägerregiments nicht im Traum gerechnet. Ob Kaffee und Kuchen, Kaltgetränke und Abendessen oder ein Fernseher zum Fußball gucken – die Anlieger haben die Mitarbeiter der Bundeswehr mit offenen Armen empfangen und aufmerksam umsorgt.

Davon zeigten sich die Soldaten so beeindruckt, dass sie sich jetzt nicht nur bei den Anliegern selbst, sondern auch im Rathaus bei Bürgermeister Andreas Sunder persönlich bedankt haben. „Diese Hilfsbereitschaft und diese Herzlichkeit haben uns schier überwältigt. Das ist heutzutage alles andere als selbstverständlich“, betonte Frau Major Katja Tidau. Gemeinsam mit Oberleutnant Fabian Weinholz hatte sie dem Stadtoberhaupt als Dankeschön und als Erinnerung das Kompaniewappen überreicht. Blumen für die Anwohner waren bereits verteilt worden. Andreas Sunder war ebenfalls beeindruckt von dem Einsatz seiner Bürger, erklärte aber den Augustdorfer Soldaten: „So sind die Rietberger – immer nett und immer sehr hilfsbereit.“

Hintergrund: Der Transporthubschrauber der Bundeswehr war am 11. Juni auf einem Feld an der Theresienstraße notgelandet. Die Landung erfolgte infolge eines technischen Defekts. Die Maschine befand sich auf dem Rückflug vom Tag der Bundeswehr in Bückeburg zum eigentlichen Standort in Baden-Württemberg.

Bild: Besuch von den Feldjägern – Frau Major Katja Tidau und Oberleutnant Fabian Weinholz haben sich bei Bürgermeister Andreas Sunder (links) für die Gastfreundschaft der Rietberger bedankt. Besonders angetan waren sie auch von den Alltagsmenschen vor dem Rathaus.                        Foto: Stadt Rietberg