SG Druffel vs. DJK Bokel – Pressekonferenz zum anstehenden Derby einmalig in der Kreisliga-Geschichte

In den letzten Jahren haben die Verantwortlichen der SG Druffel und von DJK Bokel so ziemlich alles richtig gemacht, was mit dem Derby zu tun hat. Durch geschickte Werbemaßnahmen und tolle Ankündigungsplakate hat man es geschafft, das Derby zu einem Zuschauer-Magnet zu machen. Regelmäßig strömen zwischen 300 und 500 Zuschauer zum Derby – und wir reden hier von der Kreisliga B. Am Sonntag steht man sich wieder gegenüber, dieses Mal aber mit anderen Voraussetzungen.

Für die SG Druffel ist der Aufstieg definitiv kein Thema mehr. Mit zur Zeit 12 Zählern Rückstand bei einem Spiel weniger schielt man nicht mal mehr mit einem Auge auf den Titel. Beim Gegner DJK Bokel sieht das schon ganz anders aus. Überraschend steht die DJK neun Spieltage vor dem Ende mit vier Zählern Vorsprung an der Tabellenspitze und greift erstmals seit zehn Jahren wieder nach dem Aufstieg in die Kreisliga A. Doch bis dahin müssen erst noch die eigenen Spiele gewonnen werden und der Abstand zum ärgsten Verfolger Germania Westerwiehe (vier Punkte) gehalten werden.

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Erstmals in der Geschichte der Kreisliga gab es am Donnerstag Abend in der Gaststätte Theißing eine von der SG Druffel in Person von Fußball-Obmann Jörg Greweling initiierte Pressekonferenz, bei der sich die beiden Trainer Daniel Bremehr (SG Druffel) und Giovanni Taverna (DJK Bokel), sowie die beiden Vorsitzende Christian Cilker (SG Druffel) und Olaf Hünemeier (DJK Bokel) den Fragen des Moderators Jörn Frensemeier und der anwesenden Presse stellte. Während die beiden Coaches das Derby eher runter spielten, gaben Cilker und Hünemeier wie erwartet Vollgas.

Wir haben die besten Sprüche und Zitate zur gestrigen Pressekonferenz zusammen gefasst:

Olaf musste mich abholen. Ich wusste garnicht, wo Druffel liegt. Wenn ich von der B64 komme, biege ich immer rechts ab und nie links.

(Giovanni Taverna)

Das bekommt man von den Vätern vererbt.

(Olaf Hünemeier auf die Frage, woher diese Rivalität zwischen den beiden Vereinen kommt)

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Fußball lebt von Rivalität. Das zieht die Leute an. Das Derby zeigt, dass auch die B-Liga was zu bieten hat.

(Christian Cilker)

Die Tabelle ist aussagekräftig. Bokel hat eine enorme Qualität und mit Giovanni den besten Spieler der Liga.

(Daniel Bremehr)

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Es geht um die Ehre. Gegen Druffel zu verlieren ist die Höchstrafe. Eine Derby-Niederlage bedeutet, dass die Saison gelaufen ist.

(Olaf Hünemeier)

Na dann ist die Saison für Euch ja schon gelaufen.

(Daniel Bremehr in Anspielung auf den DSG-Sieg im Hinspiel)

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Wir haben vielleicht nicht die individuelle Klasse. Aber wir zeichnen uns durch mannschaftliche Geschlossenheit aus.

(Daniel Bremehr)

Giovanni gibt der Mannschaft Sicherheit. Er macht die letzten Prozente aus, die uns zuletzt gefehlt haben.

(Olaf Hünemeier)

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Wir haben offiziell nie gesagt, dass wir aufsteigen wollen. Das ist von außen heran getragen worden und war sicherlich nicht förderlich.

(Daniel Bremehr)

Ich habe der Mannschaft ihre Qualität gezeigt, die sie noch nicht kannten und gewisse Regeln aufgestellt, an die sich alle halten.

(Erfolgsrezept von Giovanni Taverna)

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Wenn wir Aufsteigen, herrscht Ausnahmezustand. Nach zehn Jahren wäre das eine tolle Geschichte.

(Olaf Hünemeier)

Wenn wir den Aufstieg verhindern können, könnte ich mir überlegen, den Zebrasteifen schwarz-weiß anzupinseln.

(Christian Cilker)