Schützengilde Rietberg übergibt Spende an Caritas Rietberg

Traditionell ziehen die Jungschützen und die Jugendstabskompanie der St. Hubertus Schützengilde Rietberg Anfang Januar durch Rietbergs Straßen, um die Tannenbäume für einen guten Zweck einzusammeln. Auch in diesem Jahr profitiert die Caritas Konferenz Rietberg von der Tannenbaumaktion, die damit einer bedürftigen Familie in Rietberg unter die Arme greifen werden. Darüber hinaus wird die Jugendarbeit in der Schützengilde mit den Spendengeldern unterstützt.

„Wir werden das Geld wieder hier in Rietberg lassen und damit einer kurzfristig bedürftig gewordenen Familie unterstützen, die das Geld dringend benötigt“, bedankte sich Caritas-Mitarbeiterin Bärbel Strathoff bei der Scheckübergabe bei den Jungschützen und der Jugendstabskompanie der St. Hubertus Schützengilde Rietberg. Einen großen Scheck über 500 Euro nahm sie dankend entgegen, um damit vor Ort schnelle, finanzielle Hilfe gewährleisten zu können. Bereits in den vergangenen Jahren hatte sich Schützengilde an die Caritas gewandt, um die Spenden der Tannenbaumaktion direkt in Rietberg zu verwenden.

„Seit dem die Rietberger wissen, dass das Geld direkt im Ort bleibt und die Spenden einer Rietberger Familie zugute kommen, ist die Spendenbereitschaft deutlich angestiegen“, weist Jungschützenmeister Nino Strothoff auf die steigenden Spendenzahlen der vergangenen Jahre hin. So könne die caritative Arbeit der Caritas Konferenz in Rietberg und die Jugendarbeit in der Schützengilde weiter gefördert werden. Nino Strothoff wies in diesem Zusammenhang auch auf die steigende Bereitschaft der Jungschützen hin, die Jahr für Jahr ehrenamtlich bei der Tannenbaumaktion durch die Rietberger Straßen ziehen.

Auch in diesem Jahr seien wieder rund 70 Schützen unterwegs gewesen, um die Tannenbäume im Ort für den guten Zweck einzusammeln. 1993 hatte der damalige Jungschützenmeister und spätere, langjährige zweite Vorsitzender Gilde, Franz-Josef Pollmeier die Tannenbaumaktion in Rietberg ins Leben gerufen. Von Anfang an sei die Unterstützung der Jungschützen, aber auch der Rietberger Bevölkerung vorhanden gewesen. „So eine Aktion gab es zu der Zeit noch nicht. Das war quasi eine Marktlücke“, freut sich Franz-Josef Pollmeier darüber, dass auch nach 21 Jahren die Bereitschaft zur guten Tat immer noch mit großem Engagement getragen würde.