Rietberger Bauhof beseitigt 70m³ Müll nach Karnevalstagen

Wenn andere nach der Karnevalsfeier in Rietberg gerade völlig erschöpft ins Bett gefallen sind, war die Nacht für das Team des städtischen Bauhofs längst beendet. Nach dem Rietberger Rosenmontag und auch am Freitag nach Altweiber sind jeweils 17 Mitarbeiter wie fleißige Ameisen ausgeschwärmt, um Müll und Dreck in der Stadt den Kampf anzusagen. Bis alles erledigt ist, wird es wohl Aschermittwoch werden. Denn allein nach Weiberfastnacht mussten 30 Kubikmeter Müll (das entspricht etwa 15 Bulli-Ladungen) beseitigt werden. Am Dienstag waren es noch einmal 40 Kubikmeter (20 Bulli-Ladungen).

Doch nicht nur das, was Gäste einfach liegenlassen, beschert den Mitarbeitern des Bauhofs arbeitsreiche Tage. Auch Schäden, die durch Vandalismus entstanden sind, behebt die Einsatztruppe der Stadt schon früh am jeweils nächsten Morgen. Kleinere Spuren der Verwüstung waren dieses Mal in der Innenstadt und bis in einzelne Wohngebiete hinein zu finden. Dank des Glasverbots lagen nur wenige Scherben auf den Wegen.

Einige Toranlagen sind beschädigt, Hauswände verschmutzt oder Mülltonnen umgeworfen worden. Rietbergs Bauhof-Leiter Jens Hökenschnieder bilanziert, das seien die für den Rietberger Karneval üblichen Probleme, mit denen der Bauhof immer zu tun hätte. „Darüber hinaus gab es glücklicherweise keine außergewöhnlichen Schäden.“ Der Abbau der Bauzäune und der Verkleidungen der Blumenbeete und Blumensäulen wird noch drei bis vier Tage in Anspruch nehmen. Auch sämtliche Schilder im Straßenverkehr, die eigens zu Karneval angebracht worden sind, müssen wieder eingesammelt werden.

Neue Route vom Rietberger Rosenmontagszug bekommt viel Lob

Rietbergs Bürgermeister Andreas Sunder und Fachbereichsleiter Matthias Setter hatten sich am Dienstag Morgen bei den Mitarbeitern für ihren flotten und gründlichen Einsatz bedankt. Aber nicht nur die Reinigung lief „wie am Schnürchen“, sondern auch der Rietberger Rosenmontagszug. Denn die neue Route habe sich bewährt, betonte der Bürgermeister. Der Tross mit 77 Wagen und Fußgruppen sei zügig und ohne Verzögerungen vorangekommen.

„Außerdem haben am Rand der neuen Strecke, die jetzt auch durch Wohngebiete führte, viel mehr Menschen den Zug bewundert als es in den Vorjahren am Torfweg der Fall war“, sagte Andreas Sunder. Auch die Karnevalisten hätten ihm signalisiert, dass sie die neue Route viele Vorteile biete.

Das Foto zeigt die flotte Einsatztruppe der Mitarbeiter des städtischen Bauhofs, die während und nach Karneval reichlich zu tun hatten. (Foto: Stadt Rietberg)