Rietberg & 22. Sanitätsregiment bekräftigen ihre Patenschaft

Auch im 41. Jahr des Bestehens zeigen alle Beteiligten nach wie vor großes Interesse am Fortbestand der Patenschaft zwischen dem »3. Sanitätsregiment 22 Westfalen« der Bundeswehr und der Stadt Rietberg – und das, obwohl die Vorzeichen nicht gut sind. Denn die Zukunft der langjährigen Patenschaft ist weiterhin ungewiss.

Wie schon länger bekannt ist, wird das Sanitätsregiment 22 Westfalen bald von Ahlen nach Koblenz (Rheinland-Pfalz) versetzt. Im Rahmen der Umstrukturierung der Bundeswehr ist die Umsiedlung des Regiments für Mitte 2016 angepeilt. Ob die Patenschaft dann noch weiterbestehen kann, ist aufgrund der weiten Entfernung fraglich. In den Statuten der Bundeswehr steht geschrieben, dass die Patenschaft mit einer Kommune den Umkreis von 100 Kilometer nicht überschreiten darf.

Noch im vergangenen September hatten die Soldaten mit vielen Rietbergern das 40-jährige Bestehen der Patenschaft während des Stadtbürgerfestes auf dem Schützenplatz gefeiert. „Wir wollen alle Hebel in Bewegung setzen, um die langjährige Tradition aufrecht zu erhalten“, sagte Rietbergs Stadtoberhaupt Andreas Sunder jetzt beim Neujahrstreffen aller Partner.

Besuche beim Rietberger Schützenfest & Volkstrauertag zugesagt

So leicht geben sich alle Beteiligten dieser Patenschaft nicht geschlagen, alle wollen die lieb gewonnene Tradition so lange wie möglich mit Leben füllen. Beim jüngsten Besuch in Rietbergs Historischem Rathaus haben die Soldaten erneut ihren Besuch beim Schützenfest der St.-Hubertus-Schützengilde angekündigt. Beim Volkstrauertag im November wollen die Soldaten ebenso dabei sein wie bei der Adventsfeier der DRK-Senioren im Dezember.

Lediglich das Patenschaftsschießen für Vereine und Gruppen wird es nicht mehr geben. Dafür sei die Personaldecke inzwischen zu dünn. Mehrmonatige Auslandsaufenthalte und strukturelle Veränderungen innerhalb der Bundeswehr beanspruchen die Soldaten des »3. Sanitätsregiments 22« doch sehr.

Das Foto zeigt die Vertreter der örtlichen Vereine, die sich mit der Stadtverwaltung und der Kompaniespitze trafen, um die gemeinsamen Veranstaltungen im neuen Jahr zu planen. (Foto: Stadt Rietberg)