Pläne für City-Outlet-Center liegen aus

Die Vorbereitungen für ein mögliches City-Outlet-Center mitten in Rietberg gehen in die nächste Runde. Um die erforderlichen Rahmenbedingungen – zusätzliche Parkmöglichkeiten und weitere Verkaufsflächen im zentralen Versorgungsbereich – schaffen zu können, müssen der Flächennutzungsplan der Stadt Rietberg sowie zwei Bebauungspläne geändert werden. Nun liegen diese geänderten Pläne bald zu jedermanns Einsicht aus.

In Auftrag gegeben hatte der Rietberger Stadtrat die Planänderungen im August. Einer großen Öffentlichkeit vorgestellt wurden sie in einer Bürgerversammlung ebenfalls im August. Mit der öffentlichen Auslegung im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung haben nun alle Bürger, aber auch die benachbarten Städte und Gemeinden die Gelegenheit, sich zur 93. Änderung des Flächennutzungsplans zu informieren und Anregungen zu geben.

Wie berichtet, soll mit den Planänderungen die Möglichkeit geschaffen werden, am Busbahnhof ein Parkdeck zu errichten, im Bereich der ehemaligen Martinschule am Torfweg zusätzliche Parkfläche zu schaffen, sowie am Ribérac-Platz einen Neubau für den Einzelhandel zu erbauen. Ob diese Dinge tatsächlich gebaut werden – darüber entscheidet der Stadtrat erst zu einem späteren Zeitpunkt. Hier geht es zunächst um die grundsätzliche Möglichkeit.

Die Pläne sind in der Zeit vom 26. Oktober bis einschließlich 27. November während der regulären Dienststunden oder nach Terminabsprache im Verwaltungsgebäude Bolzenmarkt 5 einsehbar. Bürger können die Planungen mit den zuständigen Vertretern der Stadt Rietberg erörtern und ihre Anregungen mitteilen. Ansprechbar sind die Mitarbeiter der Abteilung Räumliche Planung & Entwicklung der Stadtverwaltung Rietberg, Bolzenmarkt 5 in Rietberg, Telefon (05244) 986-278.

Die Pläne werden ab dem 26. Oktober auch auf der Internetseite www.rietberg.de > Rathaus > Bebauungsplanung, einzusehen sein. So sind Anregungen innerhalb der vierwöchigen Frist auch bequem per E-Mail von zu Hause aus möglich.

Alle Einwendungen werden dem Bau-, Planungs- und Verkehrsausschuss sowie dem Stadtrat vorgelegt, deren Mitglieder diese Anregungen abwägen müssen.