Neue „AWO-Wichtel“ helfen Rietberger Senioren im Haushalt

Für ihr neues Projekt AWO-Wichtel hat die Stadt Rietberg drei weitere Freiwillige gefunden. Winfried Boklage, Bernd Nickel und Jens Müller gehören nun zum ehrenamtlichen Team, das für hilfebedürftigen Senioren oder Menschen mit Behinderung handwerkliche Arbeiten im Haushalt übernimmt.

Dieser Hilfsdienst der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Stadt Rietberg ist erst vor wenigen Wochen mit den ersten drei »Wichteln« gestartet. Jetzt kommen bereits die nächsten drei »Wichtel« hinzu. Die sechs Ehrenamtler helfen immer dann, wenn Senioren zu Haus nicht weiter wissen. Manchmal muss nur ein Nagel in die Wand geschlagen oder eine Glühbirne ausgetauscht werden. – Eigentlich einfache Arbeiten, für die aber ein professionelles Handwerkerunternehmen niemanden schicken würde. Ein tropfender Wasserhahn, Blumen umtopfen, Rasen mähen, ein Regal zusammenbauen oder Gardinenleisten anbringen sind weitere Beispiele, die die AWO-Wichtel schnell erledigen.

Für Hilfe suchende Rietberger ist das Rathaus die richtige Anlaufstelle. Mit Swetlana Reimer und Wilfried Dörhoff sitzen zwei Ansprechpartner im Rathaus, die alle Anfragen von Bürgern koordinieren und an die Wichtel weitergeben. Wer also ein Anliegen hat oder Hilfe benötigt, meldet sich unter Telefon (05244) 986-310. „Scheuen Sie sich nicht, bei uns nachzufragen, wenn Sie Hilfe benötigen“, rät Wilfried Dörhoff, Abteilungsleiter im Rathaus für Jugend, Soziales und Wohnen. „Genau dafür sind wir und die sechs Wichtel ja schließlich da.“ Die AWO-Wichtel arbeiten ehrenamtlich. Es fallen lediglich eine Aufwandspauschale von 10 Euro sowie die Fahrtkosten an. Bei Bedürftigkeit können diese Kosten sogar erlassen werden.

Die AWO bietet diesen Handwerkerdienst für Senioren und Menschen mit Behinderungen schon in anderen Orten des Kreises Gütersloh erfolgreich an. Und nun auch in Rietberg. „Dieses Hilfsprojekt kommt meiner Zielvorstellung des gegenseitigen Helfens in unserer Stadt ein gutes Stück näher“, freut sich Bürgermeister Andreas Sunder, dass die Stadt Rietberg auf diesem Wege vielen Menschen helfen kann.