Mitreden wenn´s um Rietbergs Innenstadt geht

Wie kann Rietbergs Innenstadt noch attraktiver werden? Welche Maßnahmen haben eine Chance auf Fördergelder? Diese und viele weitere Fragen werden im so genannten Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (kurz: ISEK) thematisiert. Nachdem die Stadtverwaltung die Inhalte im Juni vorgestellt hatte, folgt nun eine Bürgerwerkstatt. Am Dienstag, 30. Oktober, kann jeder mitreden, der Interesse hat. Los geht es um 18 Uhr in der Basilika des Bibeldorfs.

Zunächst präsentieren Vertreter des Büros Pesch und Partner im Rahmen einer Kurzübersicht die Grundlagen des von ihnen erstellten Konzepts. Anschließend können sich die Teilnehmer in Arbeitsgruppen mit drei Themenfeldern auseinander setzen und mehr über mögliche Maßnahmen erfahren: Mobilität, Nutzungsmöglichkeiten von Plätzen, Wohnungen und Ladenlokalen sowie Chancen zur städtebaulichen Veränderung der Rietberger Altstadt – um diese drei Kategorien wird es gehen.

Das ISEK ist der Nachfolger des Integrierten Handlungskonzepts, das die Stadt Rietberg im Jahr 2010 auf den Weg gebracht hatte. Solche Konzepte bilden inzwischen die Voraussetzung dafür, dass sich Kommunen bei Bund und Land um Fördermittel bewerben können. In der Vergangenheit sind auf diese Weise etliche Finanzmittel für verschiedene Projekte des Handlungskonzepts geflossen, beispielsweise für die Sanierung der Rathäuser, den Bau einer Skateranlage am Torfweg oder zur Aufwertung von Fassaden und Höfen privater Gebäude.

Wer bei der Bürgerwerkstatt dabei sein möchte, kann einfach in der Basilika des Bibeldorfs vorbeischauen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung wird etwa zwei Stunden dauern.

Quelle: Stadt Rietberg