Mit sieben »F« zum schlagkräftigen Team Unternehmensberater bei

Es genügt nicht mehr, Kunden einfach »nur« zufrieden zu stellen. Wer seine Kunden langfristig binden will, der muss mehr tun: Der muss überraschen und begeistern. Diese Überzeugung verbreitete Unternehmensberater Ralf R. Strupat jetzt auch in Rietberg und begeisterte mehr als 80 heimische Unternehmer.

Begeisterung – das ist das Lieblingsthema des Motivationstrainers. Beim Wirtschaftsgespräch der Stadt Rietberg definierte Strupat jetzt Begeisterung mit „Erwartung + X“. Wer seine Mitarbeiter begeistern kann, der steigert zugleich dessen Motivation. Und motivierte Mitarbeiter bringen bessere Leistung, so die simple Gleichung des Experten für Kunden- und Mitarbeiterbegeisterung aus Versmold.

Auf Einladung des Bürgermeisters und der Wirtschaftsförderin waren mehr als 80 Vertreter der heimischen Firmen- und Geschäftswelt ins Lind am See gekommen. In angenehmem Ambiente lauschten sie Strupats Ideen und Anregungen. Sehr lebendig und anhand vieler Beispiele – oft aus seinem eigenen Leben – zeigte der versierte Redner die Kleinigkeiten des Alltags auf, auf die es so oft ankommt.

Manchmal ist das nur ein kurzes Lob vom Chef. Oder außer der Reihe eine Karte mit ein paar netten Worten. – Die Wirkung ist oft viel größer als der Aufwand. Wie Firmenchefs aus ihren Mitarbeitern ein schlagkräftiges Team machen, erläuterte Strupat zudem anhand der sieben »F«: Finden, fördern, fordern, Feedback geben, feiern, feuern und Fairness zeigen. Denn. Auch »feuern« können muss ein Chef. Wer nicht den Mut hat, sich konsequent von Mitarbeitern zu trennen, die nicht ins Team passen oder nicht leistungsbereit sind, der demotiviert die Motivierten.

„Die Zuhörer haben eine Menge Anregungen mitgenommen“, war sich Wirtschaftsförderin Renate Pörtner am Ende des kurzweiligen Abends sicher. Zunächst hatten Bürgermeister Andreas Sunder und Beigeordneter und Kämmerer Dieter Nowak einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Stadtgebiet gegeben – von einem möglichen City-Outlet-Center über die Entwicklung der digitalen Infrastruktur bis zur Vorstellung des aktuellen Haushaltsplanentwurfes. Andreas Sunder freute sich, dass so viele Rietberger Unternehmer der Einladung gefolgt sind. „Wir sehen diesen Abend auch als Zeichen der Wertschätzung den zahlreichen Firmen gegenüber. Sie tun als Unternehmer eine Menge für unsere Stadt“, so Sunder. Immerhin halten die heimischen Unternehmen mehr als 11.800 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im Stadtgebiet vor. Eine Rekordzahl.

Die Stadt Rietberg arbeitet an der Bereitstellung von Gewerbe- und Industrieflächen und steht in Kontakt mit den Nachbarkommunen zur Entwicklung eines interkommunalen Industriegebietes. Allein im kommenden Jahr sind 2,2 Millionen Euro für den Erwerb von Grundflächen für Gewerbe, Wohnbau und Straßen vorgesehen, um die verkehrliche und soziale Infrastruktur für die Unternehmen und deren Mitarbeiter zu schaffen und zu pflegen.

Bild: Beigeordneter und Kämmerer Dieter Nowak, Referent Ralf R. Strupat, Bürgermeister Andreas Sunder und Wirtschaftsförderin Renate Pörtner (von links) zeigen beispielhaft »Das bunte Ei« aus Strupats gleichnamigem Buch. Foto: Stadt Rietberg

Quelle: Stadt Rietberg