Kleine Klimaschützen leisten wichtigen Beitrag

Was hat Müll mit Klimaschutz zu tun? Ganz einfach: Jeder Müll besteht aus Ressourcen. Und die Ressourcen der Erde sind endlich. Jeder bestenfalls vermiedene – oder aber recycelte – Müll trägt somit zum Klimaschutz bei. Denn so werden weniger neue Ressourcen benötigt. Das haben jetzt auch die Kinder in den Rietberger Kindergärten und Schulen gelernt.

Die Mädchen und Jungen waren als »Klimaschützen« draußen in der Natur unterwegs und haben Müll gesammelt. Die Aktion war nur ein Teil der Bemühungen, die Mülltrennung in den Kindertagesstätten und in den Schulen zu optimieren. Die Müllsammelaktion sollte schon den Kleinsten zeigen, dass Müll wertvoll sein kann und nicht in die Landschaft geworfen werden darf. Und so füllten die Kinder munter Eimer, Schubkarren und Bollerwagen mit den herumliegenden Abfällen. Dabei waren sie teilweise sehr erschrocken über die Müllmengen: Ausrufe wie „Boah, so viel Müll liegt hier!“ und „Das gehört doch nicht auf den Boden!“ waren vielfach zu hören. Gefunden wurden überwiegend Flaschendeckel, Raketenreste, Zigarettenstummel und -schachteln, Schläuche, Mehrwegflaschen aus Glas und Plastik, eine kaputte Brille, Dosen, kaputte Autoteile, Styropor sowie ein Wasserkocher und ein Gummistiefel. Aber auch größere Teile wie Fahrradzubehör, ein Klappstuhl oder einen Getränkekasten haben die fleißigen Klimaschützen aus der Natur geholt.

Mehr als 100 Kinder aus elf Einrichtungen waren mit viel Freude bei der Sache – und nebenbei haben alle einen wichtigen Beitrag für die Umwelt geleistet. Für alle Kinder gab es zum Abschluss persönliche Urkunden, die sie als »kleine Klimaschützen« ausweisen. Doch nicht nur die Kinder, auch viele fleißige Eltern und die Erzieherinnen und Erzieher haben geholfen. Claudia Dirkwinkel, Leiterin des katholischen Kindergartens St. Gabriel in Druffel, berichtet zudem: „Als wir gesammelt haben, waren einige Mitarbeiter des städtischen Bauhofes in Druffel unterwegs. Sie haben die Kinder besonders gelobt. Und die Kinder waren entsprechend stolz.“

Mitgesammelt haben die Rudolf-Bracht-Grundschule Mastholte, Martinschule Rietberg, die katholischen Kindergärten Mastholte-Süd, St. Gabriel, St. Jakobus und St. Benediktus, das Familienzentrum David + Margareta mit dem katholischen Kindergarten St. Margareta und dem David-Kindergarten sowie die DRK-Kindergärten »Emshöhle«, »Mini-Max« und »Lummerland«.

Quelle: Stadt Rietberg