Kein Osterfeuer ohne Genehmigung

In fünf Wochen wird das Osterfest gefeiert. Die Stadt Rietberg weist darauf hin, dass Brauchtumsfeuer anmeldepflichtig sind. Wer auf diese Tradition nicht verzichten möchte, muss sein Feuer bis spätestens Freitag, 18. März, bei der städtischen Abteilung Sicherheit, Ordnung und Straßenverkehr genehmigen lassen.

Flammen dürfen nur lodern, wenn es sich um ein Brauchtumsfeuer handelt. Das heißt, eine Genehmigung wird nur für Feuer erteilt, die in den vergangenen Jahren bereits angemeldet worden sind. Denn umweltfreundlich ist dieser Osterbrauch nicht: Jede Verbrennung vermehrt den Kohlendioxidausstoß und führt daher langfristig zu Klimaveränderungen. Zudem können giftige Gase entstehen. Auch besteht die Gefahr, dass sich ein Feuer unkontrolliert ausbreitet.

Außerdem stellen Feuer eine Bedrohung für die Tierwelt dar, sofern sie nicht umgeschichtet werden. Deshalb sollte besser auf ein Osterfeuer verzichtet werden, denn eine Verwertung von holzigen Materialien ist weitaus sinnvoller als die Verbrennung. Wer in den vergangenen Jahren ein Osterfeuer angemeldet hatte und auch in diesem Jahr nicht darauf verzichten möchte, kann beim Fachbereich Bürgerdienste, Abteilung öffentliche Sicherheit und Ordnung, Straßenverkehr, Klosterstraße 36, ein Osterfeuer beantragen.

Ganz einfach und bequem geht das auch im Internet: Der Antrag steht unter www.rietberg.de zur Verfügung. Man findet ihn unter „Rathaus“ – „Verwaltungsformulare“ – bei „Filter“ einfach „Sicherheit, Ordnung und Straßenverkehr“ auswählen.