Jungschützen Rietberg starten am Samstag ihre Tannenbaumaktion

Die Weihnachtszeit ist bei den meisten Haushalten mit dem Silvester-Abend zu Ende. Der geschmückte Tannenbaum steht bei vielen Rietbergern aber noch ein paar Tage länger im Wohnzimmer – spätestens bis zur alljährlichen Tannenbaumaktion der Jungschützen der St. Hubertus Schützengilde Rietberg, die am Samstag ab 8.30 Uhr durch Rietbergs Straßen zieht, um die Tannenbäume gegen eine kleine Spende einzusammeln. Der Erlös geht auch in diesem Jahr an einen guten Zweck.

Bereits im vergangenen Jahr durfte sich die Caritas Rietberg über einen Scheck in Höhe von 500 Euro freuen. Mit diesem Geld wurde eine bedürftige Rietberger Familie finanziell unterstützt, die am Existenzminimum lebt und dringend auf Hilfe angewiesen ist. Und da die Caritas bereits im vergangenen Jahr davon sprach, dass es mehrere Rietberger Familien gibt, die diese Spende dringend benötigten, wird der Erlös der Tannenbaumaktion 2013 ebenfalls wieder in diese Richtung fließen.

Seit einer gefühlten Ewigkeit sammeln die Jungschützen und die Stabskompanie der St. Hubertus Schützengilde Rietberg schon am zweiten Wochenende im neuen Jahr die Bäume ein. Mit einem gut 60 Mann starken Team wird dabei die komplette Stadt Rietberg – allerdings nur die Kernstadt Rietberg – durchfahren, um auch wirklich jeden Baum aufzuladen.

Die Spende für einen Baum liegt auch in diesem Jahr wieder bei drei Euro. Sicherlich darf jeder aber auch mehr geben, wenn die Gilde die Bäume einsammelt. „Wir bitten nur, dass keiner das Geld an die Bäume hängt. Das wurde in den vergangenen Jahren nämlich oftmals im Vorfeld der Sammelaktion gestohlen“, so Jungschützenmeister Nino Strothoff, der die Tannenbaumaktion zusammen mit den Jugendoffizieren organisiert.

Ab 8.30 Uhr treffen sich alle Helferinnen und Helfer am Schützenheim in Rietberg, wo die Gruppen und Sammelbezirke eingeteilt werden. Ab 9 Uhr heißt es dann „Aufsitzen“. Die ehrenamtlichen Sammler erwartet gegen Mittag ein großzügiges Schnitzelbuffet im Schützenheim als Dank für die stundenlange Hilfe. „Wir würden uns freuen, wenn wieder viele Jungschützen und Mitglieder der Stabskompanie daran teilnehmen“, hofft Strothoff auf rege Beteiligung aus den eigenen Reihen. Die letzten Jahre haben aber eigentlich gezeigt, dass die Helferschar eher größer, als kleiner wird.