Judith Wulf ist Bokels neue Ortsvorsteherin

Judith Wulf ist ab sofort neue Ortsvorsteherin des Rietberger Stadtteils Bokel. Sie tritt damit die Nachfolge von Andreas Sunder an, der vor wenigen Wochen zum neuen Bürgermeister der Stadt Rietberg gewählt wurde. Viele Rietberger hatten seine Wahl in das höchste Amt der Stadt Rietberg begrüßt, nur die Bokeler trauerten ihrem sympathischen und engagierten Ortsvorsteher hinterher. Da Judith Wulf aber auch auf Wunsch und Vorschlag von Andreas Sunder seine Nachfolge antritt, darf sich Bokel mit Sicherheit über ein ähnliches Engagement freuen.


(FOTO: © www.rietberg.de)
 – „Wir werden eine gemeinsame Entscheidung in der Dorfgemeinschaft treffen“, hatte Andreas Sunder kurz nach seiner überraschend deutlichen Wahl zum neuen Bürgermeister der Stadt Rietberg auf die Frage geantwortet, wer denn nun sein Amt als Bokeler Ortsvorsteher einnehmen würde. Sowohl die Dorfgemeinschaft, als auch die FWG (hatte das Recht, da Andreas Sunder als Vorgänger aus ihren Reihen kam) und Sunder selber haben sich nun eindeutig und einstimmig auf eine Nachfolgerin geeinigt.

Judith Wulf ist 35 Jahre alt, bzw. eher 35 Jahre jung und Mutter von zwei Söhnen. Wenn sie nicht gerade ihrem Beruf als Industriekauffrau nachging oder auf dem Sportplatz des DJK Bokel dem runden Leder beim Fußball hinterher jagte, war sie in der Vergangenheit schon immer für ihren Ortsteil Bokel aktiv. Nachdem Judith Wulf vor gut 12 Jahren nach Bokel zog, hat sie immer wieder das Geschehen um den Ortsteil mit geprägt. Unter anderem war sie bei während der Landesgartenschau 2008 bei den Planungen für den Ortsteilbeitrag aktiv und wirkte auch bei der Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“ mit.

Die gebürtige Isselhorsterin kann selbstverständlich auf die volle Rückendeckung der Dorfgemeinschaft hoffen, schließlich entschied man gemeinsam, wer ihr neues „Oberhaupt“ werden solle. Und so ist man sich sicher, dass mit Judith Wulf die geeignetste Nachfolgerin von Andreas Sunder gefunden werden konnte, die allerdings auch große Fußstapfen zu betreten hat. Denn Andreas Sunder war das Sinnbild von Aktivität und Engagement rund um den Stadtteil.

Doch hinter dem Ortsvorsteher steht (vor allem in Bokel) ein großartiges Team, dass diesen – bzw. ab sofort diese – mit voller Kraft und Tatendrang unterstützt. Auch deshalb fühlen sich die Bürger in Bokel wohl und wissen, dass dort jemand ist, der/die sich um die Belange eines gesamten Stadtteils kümmert. Diesen Job wird nun Judith Wulf als Kopf des Teams übernehmen und ganz sicher ähnlich erfolgreich ausführen, wie es ihr Vorgänger Andreas Sunder getan hat.

Gleichzeitig wurde in der Ratssitzung auch das Mandat von Andreas Sunder weiter gegeben. Als neuer FWG-Ratsherr konnte Michael Knies gewonnen und ins Amt gewählt werden. Somit sind zwei wichtige personelle Entscheidungen, die durch die Bürgermeisterwahl aufkamen, entschieden und beschlossen.