Helfende Hände erneuern Dorfbrunnen in Rietberg-Neuenkirchen

Inzwischen fließt das Wasser wieder so wie es soll. In Neuenkirchen ist die Sanierung des Dorfbrunnens abgeschlossen. Der Brunnen ist mittlerweile 20 Jahre alt und war nicht mehr funktionsfähig. Er musste grundlegend saniert werden. Inklusive der umfangreichen Technik. Ortsvorsteherin Bärbel Diekhans hatte sich um Helfer und Sponsoren gekümmert, bis das Projekt jetzt zum erfolgreichen Abschluss gebracht wurde.

Schon als der Brunnen 1994 entstand, war es die Ortsvorsteherin, die sich um Spender und Helfer gekümmert hatte. Dank der Initiative Christel Dreiers gibt es den Neuenkirchener Dorfbrunnen. Damals waren Architekt Ferdi Wolf, Brunnenbauer Horsthemke und Elektromeister Kowalschik dabei. Und auch jetzt, bei der Sanierung, konnte Bärbel Diekhans auf viele helfende Hände zählen.

30 Prozent der Kosten musste die Dorfgemeinschaft Neuenkirchen allein aufbringen, um in den Genuss eines städtischen Zuschusses von 5000 Euro zu gelangen. Diese Summe hatte der Stadtrat jedem Ortsteil für das Jahr 2014 zur Ortsteilverschönerung in Aussicht gestellt. Für Neuenkirchen hatte Bärbel Diekhans die Brunnensanierung als förderfähiges Projekt vorgeschlagen. Und das hat zunächst im eigenen Ortsteil und später auch im Stadtrat eine Mehrheit gefunden.

Ehrenamtliche Helfer versprechen weiterhin ihre Unterstützung

Garten- und Landschaftsarchitekt Ferdi Wolf hat für den Brunnen ein Sanierungskonzept erarbeitet. Die direkten Anlieger und weitere Unterstützer trugen genügend Geld für die Finanzierung zusammen.

Bei der Fertigstellung des Projektes bedankte sich Bürgermeister Andreas Sunder jetzt für die Hilfe, die von verschiedenen Seiten gekommen war. Die Sanierung des Dorfbrunnens in Neuenkirchen ist ein schönes Beispiel, wie in ihrem Ort alle zusammenrücken, um sich gemeinsam zu engagieren. „Dann fällt es der Stadt leicht, ein solches Projekt finanziell zu unterstützen.“ Besonderen Dank richtete Sunder an Bärbel Diekhans, die sich über das Normale hinaus für die Wiederinbetriebnahme des Dorfbrunnens eingesetzt hatte.

Damit bei dem Brunnen weiterhin alles im Fluß bleibt, dafür wollen künftig viele ehrenamtliche Helfer sorgen: Markus Darming, Jungschützenmeister der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Neuenkirchen, hat für die Jungschützen die fachgerechte Grundreinigung in jedem Frühjahr zugesagt. Josef Martinschledde und Siegfried Wiedenhaus übernehmen die laufende Pflege. Auch Ferdi Wolf will regelmäßig kontrollieren, ob der Brunnen weiterhin einwandfrei läuft.