Feuerwehr der Stadt Rietberg freut sich über 15 neue Kameraden

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rietberg hat allen Grund zur Freude: Gleich 15 neue Feuerwehrleute konnten die Kameraden jetzt in ihren Reihen begrüßen. Vier Frauen und neun Männer haben die Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen. Und die hatte es in sich, schließlich haben die Ausbildungsteilnehmer über ca. drei Monate jeden Samstag – zusätzlich zum normalen Feuerwehrdienst – daran teilgenommen.

Wie wird richtig gelöscht, was ist bei Gefahr zu tun, wie geht man korrekt mit den Geräten um? Und auf welcher Rechtsgrundlage handeln Feuerwehrleute eigentlich? Das waren nur einige von vielen Fragen, die die Anwärter im Rahmen der Grundausbildung geklärt haben. Auch Erste Hilfe und viele weitere praktische Übungen standen auf dem Programm. Auf ihre endgültige Beförderung zu Feuerwehrleuten müssen die Neuzugänge noch einige Wochen warten, denn die werden erst bei der nächsten Generalversammlung vorgenommen.

Stadtbrandmeister Matthias Setter zeigte sich sehr erfreut über die neuen Kameraden, betonte aber auch, dass die Blauröcke jederzeit weitere Mitstreiter willkommen heißen. Wer sich für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Rietberg interessiert, kann sich unter www.feuerwehr-rietberg.de informieren. Ansprechpartner sind die jeweiligen Löschzugführer.

Folgende Feuerwehrleute haben die Grundausbildung erfolgreich absolviert:

Löschzug Mastholte: Alina Henkenjohann, Annika Hüwelmeier, Thomas Meierfrankenfeld, Janine Poll, Dominik Pollkläsener.

Löschzug Neuenkirchen: Manuel Böhle und Alexander Kieke.

Löschzug Rietberg: Thomas Annegarn, Simeon Austermeier, Daniel Biermann, Christoph Diekhans, Luisa Hanswillemenke, Björn Rodejohann, Christian Schmeisser und Andreas Rodejohann.

Hintergrund: Eigentlich müsste die Stadt Rietberg gemessen an ihrer Größe und Einwohnerzahl eine hauptamtliche Feuerwehr vorhalten. Weil die Freiwillige Feuerwehr so gut aufgestellt ist, verfügt die Emsstadt über eine Sondergenehmigung. Das ist nur möglich, weil die Rietberger Kameraden bei regelmäßigen Überprüfungen immer wieder nachweisen, dass sie im Notfall alle Ortsteile binnen weniger Minuten erreichen können.