Europa soll weiter zusammenwachsen

Das Goldene Buch der Stadt Rietberg ist um einen internationalen Eintrag reicher: Auf Einladung von Rietbergs Bürgermeister Andreas Sunder hat sich jetzt Jan Kasprowicz mit seiner Signatur in dem Buch verewigt.

Kasprowicz ist Bürgermeister der polnischen Gemeinde Gietrzwałd, zu der auch das Dorf Naterki gehört. Zu Naterki bestehen seit fast 30 Jahren freundschaftliche Verbindungen aus Rietberg, zurückgehend auf die Initiative von unter anderem Dr. Michael Orlob, Karl Setter und dem verstorbenen Werner Bohnenkamp.

Auch die Grafschaftler Karnevalsgesellschaft Rietberg pflegt einen freundschaftlichen Kontakt in Richtung Naterki. Auf ihre Initiative war jetzt eine Abordnung der Gemeinde in Rietberg zu Besuch – passend, um den traditionsreichen Karneval mitzufeiern. Die Gäste – neben Kasprowicz sind auch seine Stellvertreterin Dorota Grzeszczuk und Kulturattaché Pawel Jarzabek mitgereist – waren begeistert ob der Stimmung überall in der Stadt und der freundlichen Aufnahme.

Andreas Sunder hatte die Gelegenheit genutzt und die Abordnung ins Historische Rathaus eingeladen, um die Freundschaft auch auf Verwaltungsebene zu vertiefen. Mit Jan Kasprowicz war Sunder schnell auf einer Wellenlänge. In der Europapolitik sind beide einmütig der Meinung, dass Europa weiter zusammenwachsen muss. „Gerade solche persönlichen Treffen tragen zur Völkerverständigung bei“, so Sunder. Der nahm auch gleich die Einladung zu einem Gegenbesuch in Gietrzwałd an. Ein geeigneter Termin dafür wird nun gesucht.

Bild: Elferrat Manuel Kaiser und Ehrenpräsident Gerd Muhle (hinten, von links) von der Grafschaftler Karnevalsgesellschaft Dorota Grzeszczuk und Pawel Jarzabek schauen Andreas Sunder und Jan Kasprowicz beim Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Rietberg über die Schulter. Foto: Stadt Rietberg

Quelle: Stadt Rietberg