Die zehn häufigsten Fragen zum Glasfaseranschluss

Die Glasfaserberater im Shop und die vielen engagierten ehrenamtlichen Multiplikatoren, haben in der Stadt Rietberg bemerkt, dass einige Fragen potentieller Kunden sehr häufig gestellt werden. Hier ein Auszug mit den häufigsten Fragen rund um das Thema Glasfaseranschluss:

  1. Bekommt ein Mieter die Glasfaser automatisch ins Haus gelegt?
    Nein, Sie müssen ein Gasfaserprodukt beauftragen und eine Grundstückseigentümererklärung vom Vermieter unterschreiben lassen.
  2. Muss die Unterschrift vom Vermieter bis zum 08.07.16 vorliegen?
    Nein, wichtig ist der Auftrag. Die Grundstückseigentümererklärung kann nachgereicht werden.
  3. Könnte man nach zwei Jahren auch den Anbieter wechseln?
    Ja, das ist möglich.
  4. Verliert man z.B. eine T-Online Email Adresse?
    Nein, allerdings müssen Sie – bevor der Anschluss abgeschaltet wird – Ihren Account auf „kostenfrei“ umgestellt haben. Die Anleitung zum Thema Freemail gibt’s unter t-online.de
  5. Warum ist Glasfaser auch wichtig, wenn Sie gar keinen PC besitzen und nicht im Internet surfen?
    Weil die analoge Telefonleitung bereits jetzt sukzessiv abgeschaltet wird. Auch für die Telefonie ist künftig eine stabile und gleichbleibende leistungsstarke Leitung wichtig.
  6. Warum Glasfaser, wenn die Geschwindigkeit jetzt reicht?
    Weil Sie sich andere Technologien nach wie vor mit mehreren Nutzern teilen müssen und entsprechend schwankende Leistung erhalten. Alles, was die digitale Zukunft mit sich bringt benötigt aber stabile und verlässliche Bandbreiten.
  7. Was kann der einzelne Bürger tun?
    Informieren Sie Freunde, Bekannte, Nachbarn davon, dass es sich beim Glasfaserausbau um eine notwendige und weichenstellende Infrastrukturmaßnahme für Sie persönlich, aber auch für die gesamte Stadt handelt.
  8. Ergeben sich Nachteile, wenn ein Vertrag nach dem 08.07.16 abgeschlossen wird?
    Ja, denn erstens würde das ja nur gehen, wenn der Ausbau überhaupt realisiert wird und die erforderlichen 40% erreicht wurden. Zweitens fallen dann Kosten von mindestens 700,- Euro an.
  9. Bleibt die alte Rufnummer bestehen? Wer kündigt den alten Vertrag?
    Eine Übernahme der alten Rufnummer ist problemlos möglich. Wichtig ist, dass niemand seinen Vertrag selbst kündigt. Der Dienste-Anbieter, bei dem Sie den Vertrag geschlossen haben, kündigt den alten Vertrag und übernimmt alle Formalitäten. Eine Kündigung durch den Kunden selbst kann zu Schwierigkeiten führen.
  10. Entstehen doppelte Kosten, weil der Altvertrag noch läuft?
    Es entsteht keine Doppelbelastung, da der Anschluss erst nach erfolgreicher Rufnummernübernahme (sofern gewünscht) geschaltet wird.