Den Wärmelecks auf der Spur

Zu einem »Thermo-Spaziergang« laden Rietbergs Klimaschutzmanagerin und Energieberater am kommenden Mittwoch, 25. November, ein. Mit einer Wärmebildkamera wollen die Fachleute beispielhaft Schwachstellen, sprich Wärmebrücken, aufspüren und sichtbar machen. So wird klar, wie wichtig die energetische Modernisierung eines Gebäudes sein kann – um Energie zu sparen, und damit verbunden auch den Geldbeutel zu schonen.

Denn nicht selten fragen sich manche Eigenheimbesitzer beim Blick auf die Heizöl- oder Gasrechnung, wo ihr Haus eigentlich so viel Wärme und damit teure Heizenergie verliert und was sie dagegen tun können. Die Gebäude-Thermografie kann hier weiterhelfen. Fachmännisch durchgeführt und richtig interpretiert liefern die Wärmebilder wertvolle Informationen über Wärmelecks im Haus.

Im Schnitt gehen 70 Prozent der Heizenergie eines Hauses über die Wände, Fenster, Böden und das Dach verloren. Nur knapp ein Drittel des teuren Heizöls oder -gases sorgt direkt für Wärme im Haus. Daher ist es für den Klimaschutz und den eigenen Geldbeutel ungemein wichtig, eine intakte und energetisch gut wirksame Gebäudehülle zu haben.

Treffpunkt zu einem gemeinsamen Spaziergang ist am Mittwoch um 18 Uhr vor dem Haus Stennerlandstraße 55. Von dort sollen beispielhaft einzelne Häuser durch die Wärmebildkamera betrachtet werden – ohne die Bilder zu speichern. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Fragen zu dem Spaziergang oder auch zu dem Angebot, eine solche Thermografieaktion am eigenen Haus durchführen zu lassen, beantwortet Energieberater Martin Brandis, Telefon (05244) 905919, oder per E-Mail an rietberg.energie@vz-nrw.de.