Bürgermeister Sunder verurteilt Stigmatisierung

Bürgermeister Andreas Sunder und sein Krisenstab kümmern sich derzeit täglich um die Bewältigung der Aufgaben, die sich aus dem Corona-bedingten Lockdown sowie den Quarantäne-Auflagen für einige Mitbewohner ergeben. Ziel ist es, eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und das Infektionsgeschehen lokal zu halten, also überwiegend im Kreise der Tönnies-Mitarbeiter. Erfreulich ist, so Sunder, dass sich viele Menschen solidarisch zeigen mit den unter Quarantäne stehenden Menschen und ihre Hilfe anbieten.

Andreas Sunder: „Mich erreichen derzeit viele besorgte Anfragen, ob die Menschen in Quarantäne auch gut versorgt sind. Ich kann allen versichern: Ja, das ist so. Gemeinsam mit dem Krisenstab des Kreises und allen beteiligten Akteuren haben wir die Lage im Blick. Das betrifft die Versorgung mit Lebensmitteln genauso wie die Situation der Kinder.“

Zudem erreichen Andreas Sunder viele besorgte Anfragen von Bürgern, die in Kürze ihren Urlaub antreten wollen. Jedoch gibt es je nach Bundesland, teils sogar je nach Landkreis, ganz unterschiedliche Regeln. „Eine Stigmatisierung unserer Bürger verurteile ich dabei genauso wie unser Landrat Sven-Georg Adenauer. Ich kann allen nur raten, gegenüber den Gastgebern am Urlaubsort offen mit der Situation bei uns im Kreis Gütersloh umzugehen. Nehmen Sie vor der Anreise Kontakt auf und fragen Sie, ob sie tatsächlich willkommen sind. Oft hilft das Vorlegen einer negativen Corona-Testung.“

Dabei verweist Andreas Sunder auf die Hausärzte im Stadtgebiet, die inzwischen kostenlose Tests für alle Bürger des Kreises vornehmen können, auch wenn diese keine Symptome zeigen. Man sollte sich jedoch telefonisch anmelden. Darüber hinaus steht das Diagnostikzentrum in Gütersloh (Carl-Miele-Berufskolleg, Wilhelm-Wolf-Straße 2 – 4, täglich 8 bis 20 Uhr) für Tests zur Verfügung. Ein weiteres solches Zentrum soll in Kürze in Rheda-Wiedenbrück eingerichtet werden.

Quelle: Stadt Rietberg