Blick auf eine der zentralen Figuren der Avantgarde

Noch bis zum 31. Januar kann die Ausstellung „Hermann Stenner – Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen aus der Sammlung Bunte“ im Kunsthaus Rietberg – Museum Wilfried Koch, Emsstraße 10, besucht werden. Zu dieser Ausstellung wird David Riedel, der Kurator der Ausstellung, am Mittwoch, 13. Januar, im benachbarten Ratssaal des Alten Progymnasiums einen mit zahlreichen Werkbeispielen illustrierten Vortrag zu dem künstlerischen Werdegang Stenners halten. Die Lesung im Rahmen des Kulturig-Programms beginnt um 20 Uhr.

Riedel wird darin die Bedeutung des Künstlers, der als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg bereits im November 1914 fiel, für die Malerei und Kunst des frühen 20. Jahrhunderts herausstellen. Ein besonderer Schwerpunkt gilt dabei Hermann Stenners letztem Lebenssommer, den Ansichten des jungen Mannes zum Krieg und dessen Wirkung auf sein künstlerisches Schaffen.

VierFiguren

Vier Figuren vor Vorhang, 1912/13

Der 1891 in Bielefeld geborene Maler Hermann Stenner gehört zu den interessantesten jungen Künstlern im frühen 20. Jahrhundert. Er ist eine der zentralen Figuren der Avantgarde in Westfalen, ein junges und anerkanntes Talent in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg.

Vor und nach dem Vortrag gibt es ausreichend Gelegenheit, die Ausstellung im Kunsthaus Rietberg zu besuchen. Karten gibt es an der Abendkasse (5 Euro) und im Vorverkauf (4,30 Euro) an den bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.adticket.de, oder per Telefon: (05244) 986-100.

Die Ausstellung hat an Silvester geschlossen. An allen anderen Tagen ist sie in der Zeit von 14.30 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Infos unter Telefon (05244) 986-373.