Ausstellung zum Buch läuft bis Silvester

Ein Heimatbuch der etwas anderen Art hat die Rietberger Diplom-Grafikdesignerin Birgit Peterschröder veröffentlicht. Illustrationen aus ihrem Buch sind nun im Rahmen einer Ausstellung zu sehen, die von der Stadt Rietberg unterstützt wird. Das Buch nennt die Künstlerin selbst „eine Momentaufnahme der Stadt und eine Liebeserklärung an meinen Heimatort“. Die Ausstellung zeigt Drucke, Originalzeichnungen und Filme, die in Zusammenhang mit dem Buch entstanden sind.

Alle Interessenten sind zur Eröffnung am Sonntag, 2. Dezember, ab 11.30 Uhr in das „Pop-up-Atelier“ (ehemalige Buchhandlung „Lesezeichen“) an der Rathausstraße 39 eingeladen. Eröffnet wird die Ausstellung durch Bürgermeister Andreas Sunder. Gelegenheit für einen Besuch besteht bis zum 31. Dezember. Das „Pop-up-Atelier“ ist donnerstags bis sonntags in der Zeit von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Am Sonntag, 9. Dezember, ist das Atelier geschlossen, da die Künstlerin für „Mastholte hilft“ zeichnet. Für die Organisation „Plan International“ wird sie auf dem Rietberger Weihnachtsmarkt, am Sonntag, 16. Dezember, von 15 bis 17 Uhr sowie am Sonntag, 23. Dezember, zur gleichen Zeit im Atelier zeichnen. Hier gestaltet die Künstlerin Postkarten mit Porträts, Karikaturen oder Weihnachtsmotiven nach Wunsch.

Das Besondere an dem Buch von Birgit Peterschröder ist, dass sie sich hat treiben lassen, wie auf einer Reise. So ist sie durch Tipps und Hinweise auf Menschen mit deren Geschichten und Anekdoten, auf Straßen, Häuser, oder sogar Plätze, die man normalerweise nicht besuchen kann, gestoßen. Das Buch ist ein abwechslungsreiches und spannendes „Heimatbuch“ der anderen Art. Die Künstlerin selbst sagt: „Für dieses Buch habe ich 2 Jahre recherchiert und gezeichnet. Es enthält Geschichten von Menschen, die in Rietberg leben und auch Abbildungen. Es ist meine Weltreise durchs Wohnzimmer. Die Idee entstand in Neuseeland schon vor vielen Jahren. Ich bin damals auf meiner Weltreise durch das Land getrampt und habe viele Geschichten von den Einheimischen über das Land, die Leute und die Tiere gehört. Das war superspannend und ich habe mich gefragt, was ich erzählen könnte, wenn mal ein Kiwi nach Rietberg kommt.“

Foto: Birgit Peterschröder bei der Arbeit.

Quelle: Stadt Rietberg