725 Jahre Stadt Rietberg: Stadtführer bieten Henkersmahlzeit

Es ist wohl das älteste Haus der Stadt Rietberg. Das Wohn- und Speicherhaus in der Pochengasse wird beim großen Stadtbürgerfest vom 12. bis 14. September ein besonderer Anziehungspunkt sein. Nicht nur, weil dort die Rietberger Stadtführer eine »Henkersmahlzeit« servieren – dort gibt es schaurig-schöne Geschichten zu hören, teilweise von dem alten Haus selbst erzählt.

Mit dem Stadtbürgerfest feiert ganz Rietberg das 725-jährige Bestehen der Stadt. Und mit einer besonderen Aktion wollen die Rietberger Stadtführer in die wechselvolle Geschichte zurückblicken. Das schmale Wohn- und Speicherhaus in der Pochengasse ist da eine ideale Kulisse. 1553 ist der hintere, ursprünglich als Speicher erbaute Teil entstanden. 1692 wurde das Vorderhaus errichtet. Einst war es das Wohnhaus der Bürgermeister, aber auch zwei Scharfrichter sollen dort einmal gewohnt haben.

725Jahre_StadtRietberg

Diesen Teil der Geschichte greifen die Stadtführer auf, nennen den Altbau in der Pochengasse »Scharfrichterhaus« und lassen diesen am Samstag und Sonntag des Festwochenendes schaurige Geschichten aus der eigenen Historie erzählen. Und zwar mit einer bekannten Stimme aus dem Rietberger Raum, die aus den Wänden zu den Besuchern sprechen wird.

Dazu bieten die Stadtführer eine sogenannte »Henkersmahlzeit« an: westfälische Pfannkuchen in der süßen und in der herzhaften Variante. Das gesamte Programm des Stadtbürgerfestes vom 12. bis 14. September in Rietberg ist im Internet zu finden: 725jahre.rietberg.de.