2014 – Dank geht an Rietberger Polizei und Rettungswache

Mit einem herzlichen Dank für die geleistete Arbeit das ganze Jahr über verbinden Landrat Sven-Georg Adenauer und Bürgermeister Andreas Sunder ihre Weihnachtsgrüße an die Mitarbeiter des Rettungsdienstes und der Polizei. Beide Stationen haben Landrat und Bürgermeister jetzt besucht und die nicht immer einfache Arbeit gewürdigt.

„Das finde ich toll, wie Sie ihren Job wahrnehmen. Sie tun Dinge, die andere Menschen nicht so gern tun“, sagte Sven-Georg Adenauer an die Rettungsassistenten in der Wache an der Bokeler Straße gewandt. „Es ist schön, dass sich die Menschen im Kreis Gütersloh darauf verlassen können: Wenn etwas passiert, dann sind Profis am Werk.“

An der Rettungswache in Rietberg haben die Einsatzkräfte gut zu tun. Rund 2500 Einsätze sind die Rettungswagen in diesem Jahr gefahren. Weil von Rietberg aus auch die Notfälle in der Gemeinde Langenberg abgedeckt werden, stieg die Fallzahl in diesem Jahr um 40 Prozent, rechnete Dr. Wolfgang Schwentker vor, Abteilungsleiter im Amt für Gesundheit, Ordnung und Recht beim Kreis Gütersloh. Deshalb ist seit dem März ein zweiter Rettungswagen an der Bokeler Straße stationiert. Doch neben den rund 400 Einsätzen in Langenberg stieg auch die Einsatzzahl im Stadtgebiet Rietberg im auslaufenden Jahr um etwa 100 an.

Dass aber an den Wochenenden nur ein Wagen vor Ort ist, bemängelt Wachleiter Matthias Hillemeyer. Dann kämen die Retter oft an ihre Grenzen. Für das kommende Frühjahr hat Dr. Schwentker eine Überprüfung des Rettungsdienst-Bedarfsplanes in Aussicht gestellt. Anhand der Fallzahlen für die Rettungswache Rietberg werde dann auch über eine Aufstockung diskutiert.

Knapp 1.000 Straftaten im Rietberger Stadtgebiet in 2014

„Ich kann vor Ihrer Arbeit nur den Hut ziehen“, lobte Rietbergs Bürgermeister Andreas Sunder. „Sie stoßen nicht immer auf schöne Bilder und trotzdem steht die Vergütung Ihrer Tätigkeit in einem Missverhältnis zu der hohen Verantwortung, die Sie tragen.“ Über die Weihnachtsfeiertage wünschte Sunder den Rettungsassistenten „eine ruhige Einsatzlage“ und lud alle zum gemeinsamen Frühstück im Januar ein.

Dazu werden auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr geladen, sowie die Bezirksdienstbeamten der Polizei. Auch denen überbrachten Adenauer und Sunder herzliche Weihnachtsgrüße an ihrem „neuen“ Standort. Seit September 2013 befindet sich das Bezirksdienstbüro an der Bahnhofstraße 14, nahe dem Nordtor. „Ich möchte unsere Polizisten möglichst im öffentlichen Raum, nahe bei den Menschen“, bekräftigte Adenauer. Dass das mit immer weniger Personal immer schwieriger wird, räumt er bedauernd ein. Weil die Zahl der Straftaten im Kreis Gütersloh zurückgeht – was ja erfreulich ist –, bekommt der Kreis weniger Personal zugeteilt.

Der leitende Polizeidirektor Karsten Fehring verwies auf 984 registrierte Straftaten im Stadtgebiet Rietberg in den ersten elf Monaten dieses Jahres. „Das ist ein geringer und guter Wert für eine Stadt dieser Größenordnung“, so Fehring. Er lobte auch die Aufklärungsquote von 46 Prozent. Die Zahl der Wohnungseinbrüche sei im laufenden Jahr von 23 auf 37 angestiegen, die Zahl der Fahrraddiebstähle stieg nur unwesentlich von 156 auf 164.

Andreas Sunder, der vor seiner Zeit als Bürgermeister selbst Polizist war, lobte den guten und kurzen Draht zwischen Polizeidienststelle und Stadtverwaltung. Dem pflichtete Ordnungsamtsleiterin Martina Venne bei. Die gemeinsame Sprechstunde von Ordnungsamt und Polizei ist ein solches Beispiel der guten Zusammenarbeit. Das nächste solche Angebot ist am 13. Januar von 16 bis 18 Uhr im Ordnungsamt, Klosterstraße 36.